I Love Vinyl

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Herzlich Willkommen. lieber User, lieber Sucher, lieber Verirrte.

Wieder eine von diesen unzähligen Seiten im Netzt die kein Mensch braucht. Aber es scheint so eine Phänomen zu sein, das jeder der über Internet verfügt das bedürfnis hat sich irgendwie zu verewigen. So auch ich. Wobei ich mir immer die Frage stelle w-w-w. Wieso - Weshalb - Warum. Nun eine Antwort habe ich bisher immer noch nicht gefunden :(. Angefangen hat es mit meiner liebe zu Vinyl-Scheiben. Und da es für meine Verhältnisse relativ viel wird, dachte ich mir ich katalogisiere sie für mich an einem Ort wo ich überall darauf zugreifen kann. Nun ja dann kam eine Idee gefolgt von anderen und nun habe ich mir selbst ein Chaos angerichtet das ich versuche zu ordnen. Wobei ich mir dann auch gleich dachte schreib auf was dir alles einfällt zu dem Thema und  suche und find. Wie dem auch sei, was wirst Du hier finden?. Meine kleine Plattensammlung mit ein paar Infos, die keiner braucht. Biografie und unzählige Listungen wirst nicht finden, dann würde ich ja nie fertig werden...und nichts ist neben de Mode so schnell lebig wie die Musik. Nur das Beste überdauert die Zeit. Nun denn komm und stöbere in Erinnerungen der 80er bis heute, wobei die 80er halt meine Zeit waren und deshalb auch am meisten vertreten sind...

I love Vinyl...In diesem Sinne Have Phone.


W-W-W
Wer - Wie - Was - Wieso - Weshalb - Warum
Der Sinn dieses Abschnittes ist es ersteinmal verschiedene Begriffe und Namen auseinander zupflücken, damit man überhaut weiss, was manches bedeutet.
Fange ich mal bei dem Medium an...irgendwo muss man ja mal beginnen, hm... warum fange ich nicht bei der Drehorgel an? ;) ... Ich schweife ab ... Nun ja, die ersten Vinyl-Scheiben, bestanden noch nicht aus dem uns jetzt bekanntem Material (Polycinylchlorid). Schellackplatten hatten meistens einen Durchmesser von 10 Zoll (etwa 25 Zentimeter) oder 12 Zoll (etwa 30 Zentimeter) und überwiegend in Seitenschrift geschriebene Rillen, die mit einem gewöhnlichen Grammophon mit dicker Stahlnadel oder mit einem elektrischen Plattenspieler mit Spezialnadel abgetastet werden konnten. 10-Zoll-Schellackplatten boten maximal etwas mehr als 3 Minuten, 12-Zoll-Schellackplatten etwas mehr als 4 Minuten Spielzeit pro Seite. Letzteres war primär für klassische Musikstücke interessant. Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Schellackplatte ist die Abspieldrehzahl: Es gab Versuche mit 60 bis über 100 Umdrehungen pro Minute, wobei sich 78 min−1 durchgesetzt haben. Da ich hier nun wirkliche nicht die Geschichte der Schallplatte abhandeln will fange ich da an wo mein interesse für die Scheiben geweckt wurde. Mitlerweile haben sich Anfangs 3 und dann 2 Grössen durchgesetzt, wobei es nun heute fast nur noch eine Art hergestellt wird. Die 7 Inch (17,5cm) Single wurde mit einer Abspielgeschwindigkeit von 45 rpm (Round per Minute) hergestellt. Sie diente hauptsächlich damals als sogenannte Auskopplung von den Longplayern um den Kaufreiz zu fördern. War sie erfolgreich sprach man von einer Hitsingle. Die 10D Inch (25,0cm) wurde mit einer Abspielgeschwindigkeit von Hauptsächlich von 78 rpm hergestellt. Die Langspielplatte, LP (30,0cm), 33 rpm, besitzt die grösste Verbreitung in den 80er Jahren, und man findet sie heute wieder in den Regalen. Die Maxisingle, welch eine irreführende Bezeichnung ... Die Maxisingle, auch als 12 Inch Single (30,0cm) bezeichnet, wurde mit unterschiedlichenAbspielgeschwindigkeiten hergestellt, meistens mit 45 rmp. Der Sinn und Zweck dieser Scheibe entwickelte sich erst im laufe der Zeit zu dem was sie dann geworden ist. Zutun hat es etwas mit der Wiedergabe. Je mehr Platz auf der Scheibe ist und je schneller sie abgespielt wird, desto grösser ist das Klangerlebnis. Man sprach damals von Maxi-Sound oder Super Sound. Ergo verdrängeten die 12" Scheiben langsam die 7". Auf diesen Scheiben waren dann meistens 2 Songs drauf, manchmal auch 3-4.

So und nun ... wo anfangen ...
Tanzlokale gab es schon  immer, wenn auch mit andere Bezeichnung und meistens mit Kapelle oder Band. Dann entstanden die ersten Diskotheken, diese legten Musik mit Schallplatte auf. Da es etwas umständlich ist einzelnen Songs auf den Longplayern schnell zu finden, setzten sich die 12" immer mehr durch. Und dann...gab es eine Entwicklung in der Musik, man produzierte Songs in Speziellen Versionen, meistens als Extended Version und später in den 8oern als Maxi-Version bezeichnet. Und diese wiederum wurden speziell für die DJ produziert, diese trugen meistens die Bezeichnung Promo-Version oder Only for DJ und waren nicht für den Verkauf bestimmt. Aber wie das so ist der Ruf des Geldes meldetet sich und die Nachfrage war da. Die ersten Extended Versionen wurden für die breite Masse hergestellt. Und mit den ersten Extended Versionen begann man auch die Songs in verschiedenen Versionen auf diese 12" zu pressen. Wenn ich auf die heutigen Namensversionen schaue eröffnet sich ein Dschungel von Bezeichnungen, wobei ich mir manchmal denke ... naja, ich schweife ab vom ursprünglichen.
Die gängichsten Bezeichnungen ... auf den 12" ... hauptsächlich mit Bsp. der 80ern ...

- Extended Version (erweiterte Fassung) - da gab es ganz viele ...
- Instrumental Version - sagt der Name schon...
- Dub Version - Der Songs wurde mit Effekten versehen und neu abgemischt
- Remix Version - (Neuabmischung) -
Ein Remix entstand aus dem Bedürfnis, die auf Tonträgern mit großer Spieldauer (Maxi-Singles oder Extended Play bei Schallplatten oder CDs) vorhandene zusätzliche Spieldauer durch Neuabmischungen vorhandener Tonspuren als musikalische Alternative zum Original zu variieren. Entweder gab es ein Remix mit besonderen rhythmischen Akzenten („disco-version“, „dancefloor version“), für das Airplay im Radio angefertigte Fassungen („radio version“) oder Betonung oder Unterdrückung von einzelnen Musikinstrumenten wie Gitarren, Bässen und Schlagzeug oder zeitlich ausgedehnter Fassungen („extended version“).

- Cover Version - Ein Song der von einem anderer Band im Original herausgebracht wurde. Manchmal ist die Cover-Version erfogreicher als das Original.
- *Name* Version - Das sind Titel die von anderen Produzenten oder von bekannten DJ´s  neu abgemischt wurden.

Nun auf das was auf der Vinyl drauf ist ...
Natürlich Musik von der Band, was viele nicht wissen ist das drumherum um die Musik, wie sie entstanden ist, wie sie produziert wird ... produzieren ... die Vorstufe von Fließbandarbeit ...

Also es geht los ... Da ist jemand der kann singen, da ist jemand der ist musikalisch, und dann ist da noch jemand der hat das Talent Geschichten zu erzählen, die man musikalisch verpacken kann. Das zusammen bildet die Grundlage für ein Song. Es entstanden sehr viele Bands die durch die Gegend tingelten um am Wochenende für Unterhaltung zu sorgen und um etwas Geld zu verdienen :).
Durch die Weiterentwicklung und Verbesserung von Speichermedien, die Vinyl z.B., war die Nachfrage nach Live Musik immer mehr zurrückgegangen. Es war billiger ein DJ für die Unterhaltung zu bezahlen als eine Band. Nun kommt der Produzent ins Spiel ... Dieser ist einer, er hat das Equtiment, das Gespür einen Hit zu produzieren und das nötige um diese zu vertreiben. Produzenten haben meistens ein Label hinter bzw bei sich. Major - Label sind die grossen, einfach ausgedrückt, Independet Label die kleineren und diese gehen nicht mit dem Mainstream ... zumindest eine Zeit lang ... Denn es geht immer ums Geschäft.
Trevor Horn

Giorgio Moroder
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Quelle: Wikipedia
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